Trockenestrich-Systeme punkten mit vielen Vorteilen

06.09.2018

Trockenestrich-Systeme bieten gegenüber herkömmlichen Nassestrich-Systemen viele Vorteile. Fermacell hat jetzt in einem Video unterschiedliche Systeme gegenüber gestellt und miteinander verglichen. Die Fakten sprechen für sich. Das Video ist unter https://www.fermacell.at/verarbeitungsfilme.php zu sehen.

 

Argumente wie schnelle und wirtschaftliche Verarbeitung sowie schnelle Nutzbarkeit spielen heute auf der Baustelle mehr denn je eine Rolle. Mit fermacell Bodensystemen sind Planer und Verarbeiter hier ganz schnell auf der Habenseite, ohne Zugeständnisse bezüglich der Belastbarkeit machen zu müssen. Sie gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. In einem Video fasst fermacell jetzt Punkt für Punkt die sechs wichtigsten Vorteile von Trockenestrichen zusammen.

 

1. Zeitgewinn
Beide Systeme sind etwa gleich schnell eingebracht. Während herkömmliche Nassestriche jedoch eine Trocknungszeit von etwa 4 Wochen benötigen und der Boden in diesem Zeitraum nicht belegt werden darf, punkten fermacell Bodensysteme mit schneller Nutzbarkeit. Bereits 24 Stunden nach der Verlegung kann der Bodenbelag aufgebracht werden. Ein weiterer Zeitvorteil ergibt sich beim Einbau einer Fußbodenheizung: Im Gegensatz zu dem bei Nassestrichen notwendigen und langwierigen Funktions- und Belegreifheizen ist beim Einbau von fermacell Bodensystemen nur ein Funktionsheizen notwendig. Damit gewinnt der Verarbeiter Zeit, die gut zur Ausführung weiterer Aufträge genutzt werden kann.

 

2. Keine zusätzliche Feuchtigkeit
Bei der Verarbeitung herkömmlicher Estriche wird viel Feuchtigkeit in den Bau eingebracht. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit ca. 150 m² Wohnfläche können während des Trocknungsvorganges bis zu 1200 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben werden. Beim Einsatz von Trockenestrichen dagegen wird keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Bau eingebracht. Dies schont speziell bei Holzbauten die Konstruktion und vermeidet die Auffeuchtung von sonst trockenen Baustoffen, die häufig Ursache für Riss- und Schimmelbildung ist. Gleichzeitig werden durch die Verlegung von Trockenestrichen Folgeschäden wie Schüsselungen und Absenkungen vermieden.

 

3. Niedrige Aufbauhöhe
Geringe Aufbauhöhen sorgen dafür, dass beim Einbau von fermacell Bodensystemen nur wenig Raumhöhe verloren geht. So beträgt etwa im Anwendungsbereich 1 die Höhendifferenz zu herkömmlichen Estrichen 25 mm. Hier stehen 20 mm Trockenestrich einer Aufbauhöhe von 45 mm Nassestrich gegenüber. Im Anwendungsbereich 3 beträgt die Differenz sogar 45 mm. Hier können die Anforderungen bereits mit 25 mm dicken fermacell Gipsfaser Estrich-Elementen erfüllt werden, während bei Nassestrichen eine Aufbauhöhe von 70 mm erforderlich ist. Die geringeren Aufbauhöhen sorgen zudem dafür, dass Anschlüsse an vorhandene Bauteile problemlos erstellt werden können.

 

4. Geringes Gewicht
Im Vergleich zu herkömmlichen Estrichen bringen Trockenestrich-Systeme deutlich weniger Gewicht auf die Waage und reduzieren so die Belastung der Rohdecke nachhaltig. Während bei fermacell Bodensystemen Flächengewichte von 23 kg/m² möglich sind, muss bei herkömmlichen Estrichen mit einem Gewicht von bis zu 95 kg/m² gerechnet werden. Das entspricht dem Unterschied zwischen einem Kleinwagen und einem Transporter oder - bei einer Fläche von 25 m² - einer Mehrbelastung von 1800 kg.

 

5. Keine Schüsselungen und Absenkungen
Herkömmlich verlegte Estrichkonstruktionen verformen sich häufig im Rahmen des Trocknungsprozesses. Dabei kommt es zu einer Anhebung der Randbereiche – man spricht hier von Schüsselung der Fläche - und zu nachträglichen Randabsenkungen. In der Folge müssen Anschlussfugen neu verfugt werden, da andernfalls die Gefahr besteht, dass durch die Beschädigung Ungeziefer oder Wasser - etwa beim Reinigen - eindringt. Dies führt dazu, dass sich auf Dauer u. a. Schimmel im Systemaufbau bilden kann.

 

Bei der Verlegung von fermacell Trockenestrich-Systemen kommt es zu keinem Anheben der Ränder und dadurch tritt auch keine nachgelagerte Randabsenkung auf.

 

6. Schnelle und einfache Verarbeitung
Die Verarbeitung von fermacell Bodensystemen erfolgt in nur drei Schritten: Verteilen, verkleben und verschrauben. Dabei können die Arbeiten sequentiell erfolgen. Arbeitsunterbrechungen, z. B. bei Feierabend, sind möglich, wohingegen herkömmliche Estriche direkt nach dem Mischvorgang verarbeitet werden müssen. Gleichzeitig profitieren Profis und Heimwerker gleichermaßen von einer hohen Ausführungssicherheit. Dafür sorgt, dass bei fermacell alle Materialien im System geprüft und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Werkseitig vorkaschierte Dämmstoffe erleichtern die Verlegung zusätzlich. Spezialwerkzeuge sind nicht erforderlich.

 

Gut zu wissen: Unter https://www.fermacell.at/verarbeitungsfilme.php stehen weitere Informationen zu den fermacell Bodensystemen bereit. Interessenten finden hier unter anderem ein Video, in dem die Verarbeitung von fermacell Estrich-Elementen detailliert gezeigt wird. Ein anderer Film erklärt die Vorteile von fermacell Trockenestrich-Systemen. Für die Planung des perfekten Bodenaufbaus hat fermacell außerdem den interaktiven Bodenplaner entwickelt: Unter www.bodenplaner.comfinden Profis und private Endverbraucher alle wichtigen Hinwiese zur Untergrundkonfiguration, zu Dämmung und Estrich sowie zum passenden Oberflächenbelag unter Berücksichtigung der Anforderung an den Wärme-, Schall-, Brand- und Feuerschutz. Dabei kann die Planung für insgesamt vier Anwendungsbereiche (Wohnbereiche, Bürofläche, Restaurant und Cafés sowie Kongresssäle, Theater und Kirchen nach DIN 1055-3) vorgenommen werden.

 

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Bildmaterial

fermacell Trockenestrich-Systeme sind deutlich leichter

Trockenestrich-Systeme sind deutlich leichter: Während bei fermacell Bodensystemen Flächengewichte von 23 kg/m² möglich sind, muss bei herkömmlichen Estrichen mit einem Gewicht von bis zu 95 kg/m² gerechnet werden. Das entspricht dem Unterschied zwischen einem Kleinwagen und einem Transporter oder - bei einer Fläche von 25 m² - einer Mehrbelastung von 1800 kg.
Bildnachweis: Fermacell GmbH

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